Umweltverträglichkeit

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Bei Messen und Ausstellungen fallen innerhalb kurzer Zeit große Mengen Müll an. Das gilt in der Aufbau-, der Durchführungs- und der Abbau-Phase. Beim Abbau wird die Situation verschärft, wenn viele Stände mit nicht wiederverwendbarem Material errichtet werden. Anfang der 90er Jahre hat deshalb in der Messewirtschaft eine Diskussion darüber eingesetzt, wie bei der Durchführung von Messen eine höhere Umweltverträglichkeit durchgesetzt werden kann. Der AUMA legte im Jahr 1994 eine Untersuchung vor, die den Umgang mit Abfall aller Art bei Messen ermittelte und Vorschläge zur Abfall-Vermeidung machte. So wird z.B. die Modul-Bauweise für Messe-Stände empfohlen, bei der der Anteil wiederverwendbarer Bauteile hoch ist. Angeregt wird weiterhin, durch eine Flexibilisierung der Auf- und Abbauzeiten dem Grundsatz “Abbau geht vor Abriss” Priorität zu geben. Bei Bodenbelägen soll häufiger Mehrweg-Ware eingesetzt werden. In der Gastronomie soll dem Mehrweg-Geschirr der Vorrang gegeben werden. Große Bedeutung misst die Untersuchung organisatorischen und logistischen Maßnahmen bei. Den Messegesellschaften wird darüber hinaus geraten, mit dem Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) und der Deutschen Bahn Vereinbarungen für Kombi- und Messe-Tickets zu treffen.

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