Teilnahmebedingungen

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Wie bei vielen Verträgen spielt auch im Verhältnis zwischen Veranstalter und Aussteller das “Kleingedruckte" eine große Rolle und werden ebenso selten sorgfältig vor Vertragsabschluß geprüft. Meist werden allgemeine und besondere Teilnahmebedingungen nebeneinander zum Vertragsgegenstand gemacht. Der FAMA und die IDFA haben Allgemeine Ausstellungsbedingungen formuliert, die von den Mitgliedern der beiden Verbände verwendet werden. Sie regeln die allgemeinen Vertragsbedingungen wie Art und Zeitpunkt des Inkrafttretens, die Form und rechtliche Wirkung der Zulassung eines Ausstellers, Folgen des Ausfalls einer Veranstaltung oder eines Rücktritts vom Vertrag, Haftungsfragen, Zahlungsbedingungen etc. Die Besonderen Teilnahmebedingungen sind auf die jeweilige Veranstaltung zugeschnitten und regeln vor allem Auf und Abbauzeiten und regeln, den Transport auf dem Gelände etc. Die Allgemeinen Ausstellungsbedingungen des FAMA enthalten auch Regeln zum Verhalten der Aussteller, wie z.B. Art der Auftragsentgegennahme am Stand, Ansprache der Besucher, Behandlung von Reklamationen etc.

Obwohl die Ausstellungsbedingungen im Prinzip dem geordneten Ablauf der Veranstaltung und damit ihrem Erfolg dienen, können sie für den Aussteller doch auch zur Belastung werden. So gibt es in Einzelfällen sehr enge Vorschriften über Aufbauhöhen, Verwendung von Materialien, Wirkung aus dem Stand heraus ( z.B. AV Medien). Da die Ausstellungsbedingungen Regeln für den Normalfall sind, ist in Problemfällen z.B. wenn die Auf- und Abbauzeiten nicht einzuhalten sind in Verhandlungen mit dem Veranstalter oft eine Ausnahmeregelung zu finden.

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