Sicherheit

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Da Messen Versammlungsorte oft sehr vieler Menschen sind, wird der Sicherheit große Aufmerksamkeit zugewandt. Für den Aussteller und vor allem den Standbauer ist es deshalb sehr wichtig, die in den Technischen Richtlinien und Standbaubestimmungen niedergelegten Vorschriften sehr sorgfältig zu lesen und zu beachten. Er kann sich dadurch erhebliche Kosten ersparen. Zu bedenken ist auch, dass die Sicherheitsvorschriften von Staat zu Staat und auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind bzw. unterschiedlich gehandhabt werden.

Erfahrungsgemäß sind seltener technische Mängel die Ursache von Unfällen als Fahrlässigkeiten und Leichtsinn im Verein mit Zeitdruck und Stress vor allem während der Auf- und Abbauzeiten. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Brandschutz. So dürfen in manchen Ländern nur Standmaterialien der höchsten Brandklasse (A) verwendet werden. Deshalb ist es empfehlenswert, sich vor Beteiligung an einer Messe über solche Vorschriften eingehend zu informieren. Der Einsatz von Gas für Koch- und Heizzwecke ist in geschlossenen Hallen und insbesondere in Zelthallen in der Regel nicht zulässig.

Vor Messeeröffnungen finden vielfach Begehungen durch Berufsgenossenschaften, Bauaufsichtsbehörden, Standbau, Leichtbau-Hallen, Feuerwehr etc. statt. Festgestellte Mängel am Ausstellungsstand müssen dann auf Kosten des Aussteller schnellstens beseitigt werden, wenn der Aussteller nicht die Schließung seines Standes riskieren will.

Weitere sicherheitstechnische Punkte sind die Standsicherheit von Exponaten und Standbau-Elementen, das Offenhalten von Fluchtwegen, zusätzliche Brandschutz Einrichtungen bei geschlossenen Ständen. Hinzu gekommen sind in jüngerer Zeit Auflagen hinsichtlich der Verwendung umweltverträglicher Materialien.

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