Publikumstage

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Bei Messen, vor allem Universal bzw. Mehrbranchenmessen des Auslandes, ist häufig das Privatpublikum während der gesamten Veranstaltungszeit zugelassen oder es sind einzelne Tage dem Privatpublikum und andere dem Fachpublikum vorbehalten bzw. Publikumsvormittage oder nachmittage festgelegt. Damit soll sichergestellt werden, dass das Angebot der Aussteller auch dem Privatpublikum zugänglich ist. Andererseits soll in den publikumsfreien Zeiten ungestörten geschäftlichen Besprechungen mehr Raum gegeben werden. In der Bundesrepublik Deutschland sind solche Festlegungen nicht die Regel, vor allem deshalb, weil in der Mehrzahl die Messen ohnehin durch Legitimation oder hohe Eintrittspreise dem Fachpublikum vorbehalten sind.

Bei einigen konsumgüterorientierten Fachmessen wird hin und wieder der Versuch gemacht, Publikumstage einzuführen. Dies muss erhebliche Probleme mit sich bringen, da das Privatpublikum Einkaufsmöglichkeiten erwartet, was zu Konflikten mit dem Handel führen muß, für den solche Messen primär veranstaltet werden.

Allerdings muß eingeräumt werden, dass bei einigen Messen das Nebeneinander von Privat und Fachpublikum akzeptiert wird. Das ist aber nur bei solchen Veranstaltungen der Fall, bei denen der Ausstellungscharakter überwiegt, die also ohnehin vor allem an das Publikum gerichtet sind. Beispiele sind die Funkausstellung und die Internationale Automobilausstellung. Hier richten sich meist die Aussteller durch entsprechende Standgestaltung mit nur für das Fachpublikum zugänglichen Standbereichen ein.

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