Projektionsflächen

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Die Projektion von einem OH-Projektor, Dia-Projektor oder Beamer erfolgt auf Projektionsflächen, die in der Praxis unterschiedliche Qualitäten haben. Dabei ist zu beachten, dass sie nur geringe Reflektion haben, dennoch aber das Bild möglichst brillant wiedergeben. Leinwände, wie man sie früher verwandte, haben häufig einen zu großen Weiß-Anteil oder schlucken zu viel Licht. Projektionswände werden deshalb heute mit Beschichtungen versehen, die eine hohe Bildwiedergabe-Treue aufweisen.

Zu beachten ist auch, dass die Projektion auf senkrecht stehende Wände nur dann ein in den Größenverhältnissen unverfälschtes Bild wiedergeben, wenn der Projektor so hoch steht, dass der Projektionsstrahl im rechten Winkel auf die Fläche auftrifft. Andernfalls kommt es zu Trapez-Abbildungen. Eine solche Anordnung würde aber, besonders bei nicht ferngesteuerten Projektoren, Handhabungs-Erschwernisse aufwerfen. Deshalb wird empfohlen, je nach Raumhöhe und Höhe der Bildwand neigbare Bildwände einzusetzen. In den meisten Fällen reicht eine Neigung um 5 Grad aus.

Als Mindest-Betrachtungsabstand wird die 1,5-fache Bildwand-Breite angesehen. Sinnvoll ist ein Seitenverhältnis der Bildwände von 1:1.

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