Overhead-Projektor

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Geräte, mit denen auf durchsichtige Folien aufgebrachte Informationen - Text, Grafiken, Bilder etc. - auf eine Leinwand projiziert werden, sind seit langem in Gebrauch und wurden als Grundausstattung von Tagungsstätten bisher auch nicht in wesentlichem Umfang von der Projektion aus PC/Laptop über Video-Beamer verdrängt. Sie sind leichter zu handhaben, zumal die Folien bzw. Folien-Rollen bei interaktiven Tagungen spontan beschriftet werden können. Sie werden auch in Zukunft ihren Platz neben der Datenpjojektion über Beamer heben. Der Einsatz der Datenprojektion nimmt zu, zumal moderne Präsentations-Programme durchaus die Möglichkeit der spontanen Veränderungen der Folien bieten und weitaus bessere Möglichkeiten in der Gestaltung zulassen. Auch sind auch lichtstarke Daten-Projektoren kleiner und billiger geworden. Dies und die gewachsene Leistungsfähigkeit der Laptops hat dazu geführt, dass die Visualisierung insgesamt zugenommen hat.

Bei der Anschaffung von OH-Projektoren sollte darauf geachtet werden, für welchen Einsatz sie gedacht sind. Transportable Koffer-Geräte arbeiten meist nach dem Auflichtverfahren, bei dem das Licht von oben auf die Folie fällt, die von der Arbeitsplatte auf den Spiegel im Objektivkopf reflektiert und von dort auf die Leinwand projiziert wird. Sie sind mit Licht-Leistungen zwischen 1000 und 2500 Lumen nicht so lichtstark wie die Standgeräte, sie sollten deshalb vor allem in kleinen und mittelgroßen Räumen eingesetzt werden, und sie eignen sich auch nicht für den Einsatz von LCD-Panels. Die meisten Geräte sind mit Gewichten um 7 bis 5 Kilogramm immer noch relativ schwer; sie sind dann vorteilhaft, wenn der Standort lediglich innerhalb einer Tagungsstätte häufig wechselt. Es gibt aber auch Geräte, die wenig mehr als ein Kilogramm wiegen und sich deshalb für den Reise-Einsatz am besten eignen. Vorwiegend für den stationären Einsatz gedacht sind Durchlicht-Projektoren, bei denen die Lichtquelle unterhalb des Folienträgers liegt und die auf die Folie aufgetragene Information direkt auf den Spiegel gestrahlt wird. Sie haben Gewichte zwischen 10 und 17 kg. Ihre Lichtleistung liegt zwischen 4.000 und 8.000 Lumen, bei besonders lichtstarken Geräten bei 10.000 Lumen. Lichtquelle ist in der Regel eine Halogenlampe um 400-500 Watt; wegen der höheren Lebensdauer (ca. 750-1000 Stunden) werden zunehmend Metalldampf-Lampen eingesetzt. Bei der Beschaffung sollte darauf geachtet werden, dass eine Ersatzlampen-Vorrichtung vorhanden ist, denn bei einer Lebensdauer von ca. 50 Stunden für eine Halogen-Lampe kann es immer passieren, dass die Lampe mitten im Einsatz ausfällt.

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