Messegelände/ Ausstellungsgelände

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Areale, auf denen Messen und Ausstellungen durchgeführt werden, bezeichnet man als Messe- oder Ausstellungsgelände. Der Begriff bezieht sich also auf die Nutzung und schließt die darauf stehenden Hallen - soweit vorhanden - ebenso ein, wie die Freigelände.

In der Bundesrepublik Deutschland befinden sich die meisten Messegelände im Eigentum der als GmbH (in Hannover AG) geführten Messegesellschaften. In einigen Fällen ist die Messegesellschaft Betriebsgesellschaft, die auf dem im Eigentum der Messestadt stehenden Gelände Messen und Ausstellungen durchführt. Es gibt aber auch Messegelände in Privateigentum oder im Eigentum einer Genossenschaft. Im Ausland ist diese Eigentums-Konstruktion wie auch die Trennung in Betreibergesellschaft und Veranstaltergesellschaft häufiger.

Während in früheren Jahren in Deutschland Investitionen in Messegelände - Renovierungen und Erweiterungen - in der Regel von den Anteilseignern über verlorene Zuschüsse und niedrig verzinste Kredite finanziert wurden, setzte sich in den neunziger Jahren verstärkt die Finanzierung aus Eigenmitteln und am Markt erworbenen Krediten durch. Hintergrund sind die gesunkene Finanzkraft der Anteilseigner (Länder und Kommunen) und die durch erhebliche Umsatzsteigerungen gewachsene Finanzkraft mancher Messegesellschaften.

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