Medientechnik, Tontechnik in Tagungsräumen

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Entwurf zu DIN 15906: Die Medientechnik dient zur akustischen und optischen Bereitsstellung von Informationen und zur Steuerung der zugehörigen Geräte. Viele Komponenten der Medientechnik - wie Projektoren, Computer, Aufnahme- und Wiedergabegeräte - sind heute drahtlos fernsteuerbar oder werden - wie Telefone, Mikrofone, Konferenzempfänger und Interaktionsgeräte - drahtlos betrieben. Dazu kommen fernsteuerbare Funktionen der Haustechnik wie Beleuchtung, Beschallung, Klima, Verdunkelung und Datenübertragung. Die drahtlose Übertragung - mittels Infrarotlichttechnik oder Funk - muß so konzipiert sein, daß sie sich weder in einem Raum (mit Infrarotlicht und Funk) noch in benachbarten Räumen (mit Funk) beeinflussen und stören kann.

Inhaltsverzeichnis

Störungen und Verträglichkeiten

Die Medientechnik wird - sowohl drahtgebunden als auch drahtlos - in vielseitigen Ausführungen mit zahlreichen und ständig neuen Funktionen in Tagungsgebäuden eingesetzt. Zusätzlich werden dort zeitweise weitere - vorwiegend drahtlose - Geräte verwendet, die von Teilnehmern oder Serviceanbietern mitgebracht werden. Der Zweck von Tagungsgebäuden ist die Tagung. Das bedeutet, daß die ungestörte Nutzung der Medientechnik absolute Priorität hat vor dem Gebrauch anderer Technologien. Es muß sichergestellt werden, 1: dass die Geräte der sich in einem Tagungsgebäude befindlichen Medientechnik sich nicht untereinander stören können, 2: dass Beleuchtung und die übrige Gebäudetechnik nicht die Medientechnik stört, 3: dass zeitweise eingebrachte Geräte nicht die Medientechnik des Tagungsgebäudes stören.

Elektromagnetische Verträglichkeit EMV

Die Bestimmungen über die Elektromagnetische Verträglichkeit EMV (EMVG vom 09.11.92 basierend auf der Richtlinie 89/336/EWG der EU) regeln die einwandfreie Kommunikationsmöglichkeit zwischen Geräten und Einrichtungen der Medien- und Kommunikationstechnik. Diese Bestimmungen gelten für Geräte und Einrichtungen, die elektromagnetische Störungen verursachen können oder deren Betrieb durch diese Störungen beeinträchtigt werden kann. Unter diese Bestimmungen fallen alle Geräte und Systeme, die elektrische und elektronische Bauteile enthalten, insbesondere u.a. auch mobile Funkgeräte, kommerzielle mobile Funk- und Funktelefongeräte, informationstechnische Geräte, Telekommunikationsnetze und -geräte, Leuchten und Leuchtstofflampen. Elektromagnetische Störung ist jede elektromagnetische Erscheinung, welche die Funktion eines Gerätes beeinträchtigen könnte. Eine elektromagnetische Störung kann z.B. elektromagnetisches Rauschen, ein unerwünschtes Signal oder eine Veränderung des Ausbreitungsmediums selbst sein. Störfestigkeit ist die Fähigkeit eines Gerätes, während einer elektromagnetischen Störung ohne Funktionsbeeinträchtigung zu arbeiten (passives Verhalten). Elektromagnetische Verträglichkeit ist die Fähigkeit eines Gerätes, in der elektromagnetischen Umwelt zufriedenstellend zu arbeiten, ohne dabei selbst elektromagnetische Störungen zu verursachen, die für andere in dieser Umwelt vorhandene Geräte unannehmbar wären (aktives Verhalten).

Vermeidung von Störungen durch Handtelefone

In Tagungsräume verbrachte Handtelefone können in eingeschaltetem Zustand die dort befindliche drahtlose und drahtgebundene Tagungstechnik auch dann stören, wenn nicht telefoniert wird und die Funktelefone auf Lautlosbetrieb geschaltet sind, d.h. bei Anruf rütteln und/oder blinken, aber kein akustisches Signal erzeugen. Handtelefone, und dies vor allem, wenn sie nur ein schwaches Signal von der nächsten Basisstation empfangen und mit voller Leistung senden müssen, geben periodisch Impulse hoher Energie ab, welche elektronische Geräte und Systeme auch dann stören können, wenn diese den Bestimmungen über die elektromagnetische Verträglichkeit voll entsprechen. Die Störungen können umso intensiver sein, desto geringer der Abstand zwischen dem Funktelefon und dem elektronischen Gerät ist. Aus diesen Gründen dürfen Handtelefone z.B. in Flugzeugen und Krankenhäusern nur in ausgeschaltetem Zustand mitgeführt werden. Dies gilt sinngemäß auch für Tagungsräume. Inwieweit Handtelefone in Nebenräumen verwendet werden, regeln Höflichkeit und Rücksichtsnahme. Während der Tagungen bietet es sich an, den in-house Service eines Handy-Corners oder die Mailbox des Netzbetreibers in Anspruch zunehmen.

Übertragungsqualität

Die Konferenztechnik ist für eine optimale Sprachübertragung für ihre verschiedenen Nutzergruppen auszulegen. Man unterscheidet zwischen drei Übertragungsklassen. Klasse P: Rundfunk, Fernsehen, Tonaufzeichnung und -verteilung sowie Beschallung, Klasse D: Konferenzdolmetscher, Klasse T: Teilnehmer (Zuhörer). Die Übertragungsqualität ist u.a. in den Normen DIN IEC 60914, DIN EN 61603, ISO 2603 und ISO 4043 festgelegt.

Tieftonbereich (<125 Hz)

Der Tieftonbereich der Sprache überträgt keine Sprachinformation und hat deswegen nur einen Einfluß auf die Natürlichkeit der Sprache, nicht aber auf die Verständlichkeit. Bereits in der Studiotechnik werden im Interesse einer besseren Sprachverständlichkeit die tiefen Frequenzen mit Filtern abgesenkt. Diese Begrenzung der unteren Frequenzen ist wichtig für die Konferenztechnik, sowohl bei fest eingebauten als auch vor allem bei mobilen Anlagen, da Konferenzmikrofone meistens nicht unter Studiobedingungen betrieben werden können.

Mittel/Hochtonbereich Klasse D (125 - 12500 Hz)

Konferenzdolmetscher hören und sprechen simultan (gleichzeitig). Sie stellen wegen des Verdeckungseffektes (Maskierung) durch die als Störschall wirkende eigene Sprechleistung erhöhte Anforderungen an die Übertragungsqualität. Die durch die Maskierung bedingte Mithörschwelle wird im Bereich von 3000 bis 10000 Hz gegenüber der Normalschwelle stark angehoben. Dolmetscher hören mit hochwertigen dynamischen Kopfhörern. Für die Klasse D ist ein Frequenzbereich von 125 bis 12500 Hz definiert.

Mittel/Hochtonbereich Klasse T (250 - 6300 Hz)

Konferenzteilnehmer hören die Simultanübertragung über Kopfhörer. Bei einer oberen Grenzfrequenz von nur 8000 Hz beträgt die Silbenverständlichkeit bereits 97%. Die vorzugsweise eingesetzten (leichten) Stetho- und Ohrhörer übertragen weniger als 8000 Hz. Für die Klasse T ist ein Frequenzbereich von 250 bis 6300 Hz definiert. Der heutige Stand der Technik ermöglicht ohne Probleme eine obere Grenzfrequenz von mindestens 8000 Hz.

Klirrgrad, Fremdspannungsabstand, Übersteuerungsfestigkeit, Dynamik

Wesentlich bei der Bewertung der Übertragungsqualität sind außer dem Frequenzbereich der Klirrgrad und vor allem der Fremdspannungsabstand. Bei der Sprachübertragung ist ein Klirrgrad von weniger als 2% ist nicht mehr hörbar. Ein Fremdspannungsabstand von besser als 60 dBA wird ebenfalls nicht mehr bemerkt. Natürlich müssen auch Übersteuerungsfestigkeit und Dynamik dem Stand der Technik entspre¬chen.

Die Übertragungsqualität der Konferenztechnik "über alles" kann nur am Kopfhörer - d.h. am Ende der ge¬samten Übertragungskette - be¬wertet werden. Wie ist die Qualität des Mikrofons und des Kopfhörers, wie ist die Raumakustik, wie hoch ist der Raum-Geräuschpegel? Wird das Sprachsi¬gnal unverfälscht (linear) übertragen oder müssen z.B. wegen einer digitalen Daten¬reduktion die Audiodaten wieder korrigiert werden usw.

Drahtgebundene Übertragung

Die Übertragung kann je nach Übertragungsverfahren entweder über ein- oder mehrpaarige Kabel, Koaxialkabel oder Glasfaserkabel (Lichtleiterkabel) erfolgen.

Leitungsmultiplex Für jede zu übertragende Sprache (jeden Kanal) wird ein verdrilltes Adernpaar benötigt. Die Impedanz ist niederohmig. Maßgebend für die Leitungsquerschnitte ist die Zahl der anzuschließenden Sprachenwähler (Kopfhörer). Die Steckverbinder sind fabrikatabhängig, bei vorzugsweise festen Installationen werden vorgefertigte Flachkabel mit gekrimpten Steckverbindern eingesetzt. Die Sprachenwähler sind passiv und benötigen keine Elektronik.

Frequenzmultiplex (analog) Frequenzmultiplex ist das bis heute gebräuchlichste Multiplexverfahren Zur Übertragung aller Sprachenkanäle wird nur ein Koaxialkabel benötigt. Die Übertragung der einzelnen Kanäle erfolgt mit frequenzmodulierten Unterträgern im Bereich bis 6 MHz. Über das Koaxialkabel erfolgt gleichzeitig die Stromversorgung zu den (aktiven) Sprachenwählern mit integriertem Empfänger und Kopfhörerverstärker.

Zeitmultiplex (digital) Für alle zu übertragenden Sprachen und Daten wird ein Koaxialkabel benötigt. Die Übertragung der einzelnen Kanäle erfolgt digitalisiert und zeitversetzt in kodierten Datenpaketen, die für den Empfang wieder dekodiert werden. Die Stromversorgung der aktiven Sprachenwähler (mit integrierten Dekodern und Kopfhörerverstärkern) erfolgt über ein eigenes Adernpaar.

Drahtlose Übertragung Die drahtlose Übertragung von Sprachen und Daten erfolgt gerichtet mit Infrarotlicht oder freistrahlend mit Funk. Drahtlose Sprach- und Datenübertragungssysteme dürfen nur auf für den jeweiligen Anwendungsfall zugelassenen Frequenzen arbeiten. Bei der Angabe von Frequenzbereichen bedeutet dies nicht, daß der gesamte Bereich zugelassen ist. Alle Angaben ohne Gewähr.

Mögliche Frequenzen (Senden und Empfangen) in einem Tagungsraum 30 - 135 kHz Schmalband-Übertragung mit Schleife (Induktionstechnik, nicht freistrahlend) 45kHz - 1 MHz Unterträger für IR-Übertragung von Konferenzsystemen (IEC 1603-1) 2 - 6 MHz Unterträger für IR-Übertragung von Konferenzsystemen (IEC 1603-1) 36,64 – 37,98 Mhz drahtlose Führungsanlagen (Schmalband) 36,7 – 37,9 MHz drahtlose Mikrofone (8m Breitband) 138 – 250 Mhz drahtlose Mikrofone (VHF-Bereich, 2m- Band) 430 – 440 Mhz ISM-Anwendungen: Daten- und Sprachübertragung (ISM standard for industrial, scientific and medical use), Interaktionsanlagen, Individualsteuerungen 440 – 470 MHz Funktelefonnetz C, Funkrufdienste, Personenruffunkanlagen 450 – 960 MHz drahtlose Mikrofone (UHF-Bereich) 862 – 890 MHz schnurlose Telefone 890 – 960 MHz Funktelefonnetze D1, D2 890 - 960 MHz schnurlose Telefone 1710 - 1930 MHz schnurloses Telefone, digital DECT 1710 - 1930 MHz Funktelefonnetze E1, E2 2400 - 2500 MHz ISM-Anwendungen: Daten- und Sprachübertragung (ISM standard for industrial, scientific and medical use) 700 - 1600 nm IR-Frequenzen Konferenzsysteme (IEC 1603-3, ENV 50185-1:1995) 700 - 1600 nm IR-Frequenzen Individualsteuerungen (IEC 1603-3, ENV 50185-1:1995)


Infrarotlicht-Übertragung Die Übertragung von Ton und/oder Bildsignalen und verwandten Signalen mit Infrarot-Strahlung wird in der internationalen Norm DIN EN 61603 (IEC 1603) beschrieben. Diese Norm ersetzt IEC 764. Die Übertragung mittels Infrarotlicht wird zunehmend auch in Tagungsstätten für die verschiedensten drahtlosen Anwendungen wie Fernbedienungen, Daten- und (Sprach-) Simultanübertragung eingesetzt. Die Infrarotlicht-Übertragung muss auch bei Tageslicht und bei nicht getaktetem Kunstlicht bis 80.000 Lux ohne Störungen möglich sein. Auch bei Infrarotlicht-Übertragungssystemen nehmen die Probleme durch Störungen verschiederer IR-Systeme im gleichen Raum zu. Man unterscheidet die Anwendungsbereiche Wohnen, Büro, Industrie, Medizin, Konferenz und Verkehr und setzt je nach Hauptanwendung Nutzungsprioritäten. Der Tagungsbereich ist durch ein hohes Maß von Informationsverteilung und Kommunikation in Verbindung mit anderen Einrichtungen üblicher Installationstechnik definiert.

Störungen zwischen IR-Quellen und Systemen (EN 61603-1:1996)

Nach Von Fernsteuerung Audio-Übertragung Daten-Übertragung Fernsteuerung kein Problem: Modulation und Decoder unterschiedlich je nach System Störung oder Beeinträchtigung akzeptierbar (mäßig) (kurze oder lange Pausen im Empfangsteil) Vorsicht bei künftigen Systemen geboten: - Heimbereich - Büro Audio-Übertragung kontinuierliche Modulation: kein Problem. Pulsmodulation kann Probleme hervorrufen Abhängig von Modulations- und Frequenzwahl Abhängig von Modulations- und Frequenzwahl Daten-Übertragung Systemfehler möglich: Datensignale können Fernsteuercodes ähneln Störung hängt von Modulationsverfahren und und Frequenzbereich ab Fehler in unsynchronisierten Systemen und bei ungeeigneter Codierung Tageslicht und Lampen kein Problem, wenn Pulsfrequenz und Codierung geeignet gewählt Tageslicht stört meist nicht. HF-betriebene (getaktete) Lampen stören unterschiedlich stark Kein Problem bei richtiger Frequenz und Codierung


Infrarot-Strahler, Prinzip und Anordnung Infrarot-Strahler sind zumeist flache Gehäuse mit 15 bis 300 Infrarot-Sendedioden, die unter einer Infrarotlicht-durchlässigen Schutzscheibe angeordnet sind und das unsichtbare Infrarotlicht meistens mit Infrarotlicht-Keulen mit einem Abstrahlwinkel von 50° abstrahlen. Die Infrarotlicht-Leistung eines Infrarot-Strahlers beträgt zwischen 1 und 20 Watt. Infrarotlicht-Strahler sollen ein integriertes Netzteil haben und konvektionsgekühlt sein. Die IR-Strahler werden mit einem durchgeschleiften Koaxialkabel mit der Zentrale verbunden. Die Größe der zu versorgenden Fläche eines Tagungsraumes, die Farben und Reflexionseigenschaften der Oberflächen, die Lichtintensität im Tagungsraum und die Zahl der zu übertragenden Sprachen bestimmen die erforderliche Gesamt-Infrarotlichtleistung, d.h. die Zahl, Anordnung und Lichtleistung der Infrarot-Strahler. Die zu versorgende Fläche (in m²) und die Länge der Infrarotlicht-Keule (in m), d.h. die Reichweite, werden mit einem Signal-Rauschabstand S/N von > 40 dB definiert. Dieser Wert entspricht den alten Minimum-Bedingungen, heute wird die Planung der Infrarotlicht-Versorgung auf ein Signal-Rauschabstand (S/N) von >50 dB ausgelegt.

Funk-Übertragung Für den Betrieb von drahtlosen Mikrofonen, Führungs- und Flüsteranlagen sowie Interaktionsgeräten werden von den staatlichen Genehmigungsbehörden bestimmte Frequenzen bereitgestellt, für die es aber meistens keinen Bestandsschutz und vor allem keine Garantien der Exklusivität gibt. Die Modulationsverfahren und (zumeist sehr geringen) Sendeleistungen sind festgelegt. Gebräuchlich sind Frequenzen im 8m- und 2m-Band sowie in den neuen ISM-Bändern (standard for industrial, scientific and medical use) im Bereich von 430, 900 und 2400 MHz. Mit Störungen durch andere Betreiber sowie durch nicht den EMV-Regeln entsprechenden elektronische Geräte muß immer gerechnet werden.

Betriebssicherheit An die Betriebssicherheit von Konferenztechnik werden besonders hohe Ansprüche gestellt, denn „eine Konferenz kann nicht wiederholt werden„. Die Konferenztechnik soll die folgenden Eigenschaften aufweisen:

Notstromversorgung, unterbrechungsfreie Stromversorgung (EN: UPS) Eine über die gesetztlichen Bestimmungen hinausgehende Notstromversorgung einer Tagungsstätte für die Konferenz¬technik (Beschallung, Diskussion, Projektion, Simultanübertragung und Interaktion) ermöglicht unterbrechnungsfreies Tagen. Zusätzlich soll für jeden netzbetriebenen PC als Puffer gegen kurzzeitige Netz-Unterbrechungen und Überspannungsspitzen eine unterbrechnungsfreie Stromversorgung in Betrieb sein.

Reservebetrieb Computergesteuerte Diskussions- und Simultan-Dolmetscheranlagen sollen auch dann noch funktionieren d.h. zumindest alle Sprachinformationen übertragen, wenn der Systemcomputer einmal ausfällt. Bei richtiger Dimensionierung des Gesamtsystems kann in Sekunden „auf Reserve” umge¬schaltet werden. Dies setzt eine Schulung der Techniker voraus.

Medien-Technik Karla Henschel nennt als Grundsätze für die Medien-Ausstattung

  • mindestens soviel an Medientechnik, wie benötigt wird, um den größtmöglichen Erfolg einer Veranstaltung zu sichern
  • Anpassung an den technischen Fortschritt
  • funktionierende Technik, deren Wartung nicht vernachlässigt ist
  • einfach zu handhabende Technik
  • stets unterstützende, nicht dominierende Funktion der Technik
  • keine Ablenkung der Teilnehmer durch die Technik; das betrifft auch die Anordnung der Technik und die Art der Medien (Dauermedien, Kurzfristmedien)

Als Standard-Ausrüstung gilt danach

  • Overhead-Projektor
  • Projektionsfläche (möglichst neigbar)
  • Projektions-Tisch
  • Flipchart (höhenverstellbar)
  • Pinnwände
  • Dia-Projektor (Zoom, Fernbedienung)
  • Kopier-Gerät

Die DeGefest verlangt für die Aufnahme in den DeGefest-Ratgeber Tagungsstätten im Herzen Europas: Minimal-Anforderungen für Häuser

  • Mindestens 1 Flipchart pro 2 Räume
  • Mindestens 1 Pinnwand pro 2 Räume
  • Mindestens 1Tageslicht-Projektor pro 2 Räume
  • Mindestens 1 Farb-Fernsehgerät mit AV-Buchse pro Haus

Minimal-Anforderungen für Räume

  • Beleuchtung mindestens 300 Lux
  • Fenster-Abdunkelung

Die Gesamtheit der auf einer Tagung einzusetzenden Kommunikations¬technik, die in fünf Gruppen aufgeteilt werden kann: 1. Diskussions- und Beschallungsanlagen (einsprachige Übertragung), 2. Simultan-Dolmetscheranlagen (mehrsprachige Übertragung), 3. Präsentations- und Projektionstechnik (Visualisierung), 4. Abstimm- und Interaktionstechnik (Interaktion) sowie 5. die Sprach-, Bild- und Datenkommunikation vorzugsweise mit Orten außerhalb des Tagungsraumes. ( Konferenz-Technik)

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