Kongress-Marketing

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Mit der zunehmenden Zahl von Kongresszentren ist die Notwendigkeit gewachsen, sie umfassend zu vermarkten. Allerdings wird das Kongresstätten-Marketing vielfach nicht ausreichend professionell gemanagt. Der Positionierung am Markt, dem Erreichen eines höheren Bekanntheitsgrades und dem Aufbau eines eigenständigen Image kommt dabeo große Bedeutung zu. Dbei geht es nicht nur um die Darstellung der technischen Qualitäten des Hauses, sondern auch um die Qualität der Dienstleistung und damit der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, denn Tagungsqualität ist in erster Linie Dienstleistungsqualität.

Luppold nennt als besondere Leistungskomponenten:

  • Die Qualifikation und Motivation derMitarbeiter
  • Eine konstante Produkt- und Service-Qualität
  • Eine unverwechselbare Unternehmens-Identität (Corporate Identity - CI)


Luppold empfiehlt zur Vorbeitung eines Marketing-Konzeptes eine Stärken/Schwächen-Analyse (SWOT - Strength/Weakness/Opportunities/Threats)

und nennt als typische Stärken:

  • Ambiente des Hauses
  • Flexibilität der Räumlichkeiten
  • Freundliche Bartung und Betreuung der Kunden
  • Fundiertes Veranstaltungs-Knowhow
  • Preiswürdigkeit und Preisgünstigkeit
  • Attarktives Umfeld
  • Kulturelles Angebot und Sehenswürdigkeiten
  • Gute Verkehrsanbindung


und als typische Schwächen:

  • Undurchsichtige und unattraktive Entgeld-Ordnung (z.B. keine Tagungspauschalen)
  • Zu geringe Zahl der Seminar-Räume
  • Ungenügende Qualität und Quantität der Tagungstechnik
  • Zu geringe Neukunden-Akquisition
  • Mangelnde Hotel-Kapazität nach Qualität und Quantität
  • Kein allzuständiger Gesprächspartner (z.B. Halle, Gastronomie, Begleitprogramm, Garage)
  • Mittenlage zwischen vergleichbaren Tagungszentren in der Nähe
  • Geringer Bekanntheitsgrad
  • Unzureichende Zusammenarbeit mit Behörden und Verbänden
  • Hoher Belegungsgrad durch andere Veranstaltungen
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