Kapazitätsauslastung

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Die Leistungsfähigkeit einer Veranstaltergesellschaft mit eigenem Gelände wird häufig mit einer Kapazitätsauslastungsziffer, der Umschlaghäufigkeit, angegeben. Dabei wird in der Regel die während eines Jahres belegte Brutto Hallenfläche zu der vorhandenen Hallenkapazität ins Verhältnis gesetzt. Bei der Errechnung dieser Werte werden häufig unterschiedliche Methoden angewandt, so dass die veröffentlichten Umschlagziffern nur mit Bedenken verglichen werden können. Weiterhin bleibt meist unberücksichtigt, dass Messen und Ausstellungen eine unterschiedliche Dauer haben und auch die Auf- und Abbauzeiten nicht gleich sind. Auch finden in einem Veranstaltungsgelände nicht nur Messen, sondern oft Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art statt. Nach Harald.Kötter könnte die Totalauslastung eines Messegeländes unter Einschluß aller Veranstaltungen und der Auf und Abbauzeiten wie folgt berechnet werden:

        N = FB x T x 100
               KB x 365

N = Nutzungsziffer total T = Zahl der Nutzungstage KB = Verfügbare Hallenfläche brutto FB = Belegte Fläche

Will man lediglich die Auslastung durch Messen und Ausstellungen berechnen, ist die Formel entsprechend abzuwandeln:

       NMA =  FBMA x TMA x 100
                     KB x 365

NMA = Nutzungsziffer bezogen auf Messen und Ausstellungen FBMA = Durch Messen und Ausstellungen belegte Fläche TMA = Zahl Nutzungstage für Messen und Ausstellungen

Sollen die Auf und Abbauzeiten unberücksichtigt bleiben, so ist T bzw. TMA um die Auf und Abbauzeiten zu kürzen, so dass lediglich die reinen Veranstaltungszeiten in die Berechnung eingehen.

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