Internationalität

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Der Begriff Internationalität besagt zunächst lediglich, dass an einer Messe oder Ausstellung auch ausländische Aussteller und/oder Besucher teilnehmen. Die FKM verlangt, eine Veranstaltung müsse wenigstens 10% ausländische Aussteller aufweisen, wenn sie die Bezeichnung international führen will; sie läßt also die Besucherseite außer acht.

Der AUMA definiert in seinen “Leitsätzen zur Typologie von Messen und Ausstellungen”: Als international gelten Messen und Ausstellungen, die einen nennenswerten Anteil sowohl an ausländischen Ausstellern (regelmäßig mindestens 10%) als auch einen nicht unwesentlichen Auslands-Fachbesucheranteil (regelmäßig mindestens 5%) aufweisen und das wesentliche Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige zeigen. Für Veranstaltungen mit Bezeichnungen wie “Europa”, (Süd-, Nord-), “europäische”, “Welt-” o.ä. gelten die Voraussetzungen entsprechend.

Der Grad der Internationalität sagt allein noch nicht viel aus, weil grenznahe Veranstaltungen naturgemäß auch dann ausländische Besucher und evtl. auch Aussteller haben, wenn sie im Prinzip Regionalausstellungen sind, also die ausländischen Besucher z.B. aus dem Nahbereich bis 100 km kommen. Um zu kennzeichnen, daß die Aussteller bzw. die Besucher aus vielen Ländern kommen, spricht man deshalb besser von Multinationalität.

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