Infrastruktur

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Bei Messen und Ausstellungen unterscheidet man zwischen einer inneren Infrastruktur und einer äußeren Infrastruktur. Beide sind wichtige Faktoren für die Beurteilung eines Messeplatzes. Angesichts der Tatsache, dass das Streben nach höchster Effektivität sowohl des Messeaufenthaltes als auch der Reise zur Messe den Trend zur “Schnellen Messe” stark gefördert hat, kommt sowohl der inneren wie der äußeren Infrastruktur große Bedeutung zu.

Die innere Infrastruktur beschreibt Einrichtungen auf dem Veranstaltungsgelände, die äußere beschreibt die für den Messe oder Ausstellungsablauf wichtigen Einrichtungen außerhalb des Geländes.

Während die Bereitstellung möglichst umfassender Service-Einrichtungen, von Telefon , Telex, Fax, Online-Anschlüssen, Post , Reinigung, Entsorgung, Personalvermittlung etc. bis hin zu Verkehrsbüros, Zimmervermittlungen, Restaurants etc seit langem zum Standard gehört was aber bei Auslandsmessen nicht immer gesichert ist ist erst in jüngerer Zeit auch die Gestaltung des Messegeländes, seine Ausstattung mit mehr Bequemlichkeit und “Ambiente" in diese Überlegungen eingeflossen. Bei Regionalausstellungen gehört zur Infrastruktur auch die Betonung des Erlebnis und Lehrcharakters durch Lehr- und Sonderschauen, Aktionshallen etc.

Außerordentlich große Bedeutung kommt der äußeren Infrastruktur zu. Dazu gehören die Verkehrsanbindungen, wobei auch zu berücksichtigen ist, ob die Messestadt so angebunden ist, daß sie ohne allzu häufiges Wechseln des Verkehrsmittels, seien es Kfz, Eisenbahn oder Flugzeug, zu erreichen ist. Die Ausstattung mit Hotelzimmern der verschiedenen Kategorien, die Nahverkehrsverbindungen, das problemlose Erreichen des Messegeländes etc. sind weitere wichtige Anforderungen. Auch die Zerstreuungsmöglichkeiten am Messeort, wie Vergnügungsbetriebe, aber auch kulturelle Einrichtungen gehören zur äußeren Infrastruktur, die damit auch ein wichtiger Faktor für das Image einer Messestadt ist.

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