Durchführungsgesellschaft

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Mit der technischen und organisatorischen Abwicklung der offiziellen Beteiligungen an Auslandsmessen werden in der Regel privatwirtschaftlich arbeitende Durchführungsgesellschaften beauftragt, die häufig Tochter-Unternehmen von Messegesellschaften sind. Darauf spezialisierte Firmen und Messegesellschaften werden im Rahmen einer unverbindlichen Preisermittlung aufgefordert, Angebote mit Nennung des Durchführungspreises abzugeben. Die Durchführungsgesellschaften haben dabei ihre Managementleistungen einschließlich der Gemeinkosten und des Unternehmergewinns zu kalkulieren. Die sogenannten “erstattungsfähigen Aufwendungen", also die Sachkosten einer Messebeteiligung z.B. die Standmieten und die Standbaukosten fließen in den Angebotspreis nicht ein und werden von den auftraggebenden Ministerien abgerechnet.

Vor der Auswahl der Durchführungsgesellschaft für eine offizielle deutsche Beteiligung an einer Auslandsmesse gibt der AUMA für jede Beteiligung gegenüber dem Bundesministerium für Wirtschaft eine sogenannte fachliche Stellungnahme ab und empfiehlt Durchführungsgesellschaften, die aus der Sicht der Wirtschaft die vorgesehene Beteiligung optimal organisieren können. In Deutschland werden offizielle Beteiligungen an Auslandsmessen in der Regel an Durchführungsgesellschaften vergeben, Das gilt für Beteiligungen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWI), des Bundespresseamtes (BPA) und der Länder-Wirtschaftsministerien. Beteiligungen der Ministerien bzw öffentlicher Stellen wie Bundeswehr, BPA und Bundestag an verbrauchernahen Veranstaltungen zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit für diese Stellen werden häufig von diesen selbst durchgeführt.

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