CVB

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Ein Convention Bureau ist ein Zusammenschluss aller Teilbereiche der Veranstaltungswirtschaft einer Stadt, einer Region oder eines Landes, die kommerziell an der Akquisition von Kongressen interessiert sind und die dies gemeinschaftlich unterstützen wollen. Am häufigsten ist die Mitgliedschaft von Tourismus-Organisationen und -Büros, Tagungsstätten, Hotels, PCO, Fluglinien und Reise-Veranstaltern. Denkbar und insbesondere in den USA häufig realisiert ist die Beteiligung des Handels (der zu rund 25% an den externen Ausgaben der Kongress-Teilnehmer partizipiert) und von kongressorientierten Wissenschafts-Bereichen etc.

Die Finanzierung der CVB erfolgt in der Regel durch Mitglieds-Beiträge und größere Zuwendungen z.B. der Tourismus-Organisationen oder der Öffentlichen Hand oder der Fluglinien. In den USA wird häufig eine Hotelzimmer-Steuer (vergleichbar etwa der deutschen Kurtaxe) erhoben, die ganz oder teilweise der Finanzierung der örtlichen CVB zufließt.

Die Anbieter einer Destination schließen sich häufig zu Convention & Visitors Bureaux, Kongress-Büros zum Zwecke gemeinsamen Marketings zusammen. Sie sind in der Regel non-profit-Organisationen, die sich häufig, insbesondere in den USA, nicht nur um die Vermarktung als Kongress-Destination, sondern auch um die touristische Vermarktung kümmern. Sie veröffentlichen gemeinsame Informations-Publikationen, organisieren Site Inspections, stellen Bids zusammen und beraten Interessenten bei der Organisation von Veranstaltungen. Das CVB in Deutschland ist das GCB. Die europäischen CVB sind im Dachverband EFCT zusammengeschlossen. Viele CVB gehören der ICCA an. Die asiatischen CVB gehören dem Dachverband AACVB an. (ACB)

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