Blick-Aufzeichnung

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Um die Wirkung eines Messestandes und der dort präsentierten Produkte und Informationen auf die Besucher zu messen, können Blick-Auszeichnungsgeräte eingesetzt werden, wie sie für die Wirkungsforschung bei Anzeigen bereits seit längerer Zeit verwendet werde. Ausgewählte Besucher werden mit dem Gerät ausgerüstet und besuchen einen Messestand. Das Gerät zeichnet per Video auf, welche Details wie lange betrachtet wurden. Sichtbar wird dabei auch, welche Details als Blickeinstieg wirken und wie der weitere Blickverlauf ist. Untersuchungsreihen haben ergeben, dass der Blickverlauf reizgesteuert ist und nicht gelernten Ablaufschemata folgt - etwa von links nach rechts oder von oben nach unten. Weiter wurde festgestellt, dass der Einstieg in der Regel nicht über Texte erfolgt, sondern vom Exponat über das Bild zum Text. Exponate binden den Blick länger als Bilder, diese länger als Text. Texte neben Bildern werden besser aufgenommen als Über oder unter dem Bild.

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