Benchmarking

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Seit den 80er Jahren hat sich in der Management-Theorie der Begriff Benchmarking für das Bemühen um die Nutzung der besten Lösungen einer Aufgabenstellung durch den Vergleich mit den Lösungswegen anderer Unternehmen durchgesetzt. Der Begriff wird häufig als Aufforderung zum Kopieren der erfolgreicheren Konkurrenz diskriminiert. Dies trifft jedoch die Kernidee nicht. Die Einführung der Fließband-Produktion durch Henry Ford geht angeblich auf seinen Besuch im Schlachthof Chicagos zurück, wo er sah, dass die geschlachteten Tiere an einem an der Hallendecke angebrachten Laufband an den nacheinander verschiedene Arbeiten ausführenden Arbeitern entlang geführt wurden. Ford erkannte in einem mit der Autoproduktion nicht in Beziehung stehenden Produktionsprozess eine Problemlösung für seine Produktion. Die moderne Benchmarking-Theorie folgt diesen Überlegungen, indem sie Benchmarking-Partnerschaften aus ganz unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen befürwortet. In engem Zusammenhang mit Benchmarking ist “Best Practice” zu sehen, bei dem, ebenfalls unabhängig von der Branche, Produktionsprozesse verglichen werden.

In den Dienstleistungsbranchen stecken Benchmarking und Best Practice noch in den Kinderschuhen. Ende der 90er Jahre wurden für Kongresszentren Best-Practice-Zirkel eingerichtet. Im Bereich der Messegesellschaften ist Benchmarking noch weitgehend unzureichend genutzt, wiewohl über die Verbände doch in Ansätzen Ablaufvergleiche in Gang gebracht wurden. Beide Bewegungen konzentrieren sich jedoch auf einen Vergleich der Messe- und Kongresszentren-Betreibergesellschaften untereinander. (Qualitätsmanagement), (TQM)

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