Ausstellungsdauer

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Über die Ausstellungsdauer wird immer äußerst hart gerungen. Allenfalls der Termin ist härter umkämpft. Einmal geht es dabei um die Zahl der Veranstaltungstage. Über sie ist relativ rasch entschieden, wenn Angebot und Nachfrage in kurzer Zeit zusammen geführt werden können, die Veranstaltung nicht zu groß ist, und nicht der Besuch durch Privatinteressenten gewünscht wird. Als Faustregel kann gelten, daß Veranstaltungen mit hohem Privatbesucheranteil in der Regel länger sind als reine Fachbesucherveranstaltungen, weil das Einbeziehen mindestens zweier Wochenenden gewünscht ist. So sind z.B. Verbraucherausstellungen im Durchschnitt 9 Tage lang, Fachmessen im Durchschnitt 4 Tage. Aber auch Messen mit hohem Besucheranteil aus Kleingewerbe und Handwerk haben in der Regel eine längere Ausstellungsdauer. Der Grund liegt hier häufig in dem Wunsch, möglichst zwei Wochenenden in die Veranstaltung einzubeziehen, weil die Entscheider in diesen Betrieben während der Wochentage oft unabkömmlich sind. In der Bundesrepublik Deutschland hat sich weitestgehend eingebürgert, Messen und Ausstellungen von 9.00 bis 18.00 Uhr durchzuführen, obwohl die Festsetzung andere Zeiten zuließe. Ursache ist vor allem, dass Anreise und Abreise mit dem Pkw auf diese Weise aus den Spitzenzeiten des Berufsverkehrs herausgehalten werden können. In Orten mit sehr weit in den Vormittag hinein gehenden und früh am Nachmittag wieder einsetzendem Berufsverkehr (z.B. in Orten mit hohem Verkehrsaufkommen) werden oft andere Öffnungszeiten festgelegt. Die Änderungen des Ladenschlußgesetzes haben bisher kaum Einfluss auf die Öffnungszeiten von Messen und Ausstellungen. Im Ausland gelten hingegen oft völlig andere Öffnungszeiten. So ist in heißen Ländern eine lange Mittagspause und die Fortsetzung der Messe in den späten Abend hinein häufig.

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