Auf- und Abbau

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Auf- und Abbau sind in den Teilnahmebedingungen für die Messen und Ausstellungen in der Regel detailliert geregelt. So sind feste Auf- und Abbauzeiten festgelegt, von denen allerdings in Sonderfällen auch Ausnahmen mit den Veranstaltergesellschaften vereinbart werden können. Die Auf- und Abbauzeiten im Gefolge der Erhöhung der Zahl der Messen und Ausstellungen und der gewachsenen Umschlaghäufigkeit der Messegelände in jüngerer Zeit von fast allen Veranstaltern erheblich verkürzt worden.

Dies führt u.a. auch zu Problemen mit der Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes. Die Verkürzung der Auf und Abbauzeiten bringt auch große organisatorische Schwierigkeiten mit sich sowie auch höhere Kosten, so daß es in der Regel empfehlenswert ist, mit erfahrenen Standbaufirmen zusammenzuarbeiten.

Die Verwaltungsvorschriften zu Titel IV der Gewerbe-Ordnung, mit der die Festsetzung von Marktveranstaltungen geregelt wird, legen fest, daß alle mit der Festsetzung verbundenen Privilegien auch während der Auf- und Abbauzeiten gelten. Bei Auf- und Abbau ergeben sich in der Regel erhöhte Risiken. Es ist deshalb mit den Versicherungen zu klären, ob diese mit abgedeckt sind. Insbesondere muss auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften besonders streng geachtet werden, weil diese infolge des Termindrucks oft missachtet werden, was zu Mitverschulden und damit zu einer Minderung des Versicherungsschutzes führen kann.

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