Arbeitszeitgesetz

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Das Arbeitszeitgesetz vom 6. Juni 1994 regelt u.a. die Arbeitszeiten für Arbeitnehmer. §9 ArbZG legt fest: “Arbeitnehmer dürfen an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen von 0 bis 24 Uhr nicht beschäftigt werden.”In der Messe und Ausstellungswirtschaft ist dies deshalb von besonderer Bedeutung, weil diese in hohem Maße Saisonarbeit und Arbeiten an Sonn- und Feiertagen erfordert. Das trifft nicht nur für die Aussteller und die Veranstalter zu, sondern in besonderem Maße für Standbaufirmen, bei denen erfahrungsgemäß vor allem beim Aufbau und den damit verbundenen zeitlichen Unwägbarkeiten die engen Bestimmungen de ArbZG über Arbeitszeiten und Ausgleich für Überstunden nur schwer eingehalten werden können. Hier wirken die im Zuge höherer Geländeauslastung stark verkürzten Auf- und Abbauzeiten zusätzlich erschwerend. Einige Vorschriften des ArbZG werden durch die Festsetzung einer Veranstaltung außer Kraft gesetzt so z.B. die Bestimmungen über die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen (Ausnahme-Regelungen für Messen, Ausstellungen und Märkte in §10, Abs. 9 ArbZG und für Bau- und Montagestellen in §15, Abs. 1, b ArbZG). Zu unterscheiden ist zwischen der Beschäftigung von Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen, die durch das ArbZG geregelt ist, und den von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Sonn- und Feiertagsgesetzen, die vor allem die Zulässigkeit von Arbeiten und Ladenöffnungszeiten regeln.

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